Ein Welpe, der an einen Pfosten gebunden war, schrie in einem Schneehaufen laut auf und flehte um Hilfe.

Der Welpe war stark erfroren, zitterte, konnte sich aber nicht einmal bewegen, um sich zu wärmen, da ihn die Leute draußen fest an den Pfosten gebunden hatten. Die Anwohner bemerkten, dass niemand mehr nach dem Hund schaute, und riefen die Rettungskräfte.

Die Retter näherten sich dem Welpen, der plötzlich einen lauten Schrei ausstieß. Einerseits wollte er Aufmerksamkeit erregen und war aufgeregt wegen der bevorstehenden Rettung, andererseits hatte er große Angst, da er nicht wusste, was von fremden Menschen zu erwarten war, nachdem seine geliebten Besitzer ihn auf der Straße zurückgelassen hatten.

„Er lag im Schnee, an den Pfosten gedrückt. Seine Reaktion hat jeden von uns berührt. Er weinte so laut und so verzweifelt, dass klar war, dass er nicht glauben konnte, dass die Rettung nah ist, aber auch Angst hatte und nicht wusste, was ihn bei den Menschen erwartet“, erzählte eine der Freiwilligen, die den Hund von der Straße holte.

Der Welpe ließ die Frau schließlich zu sich kommen, im Auto wurde ihm warm und er beruhigte sich, im Tierheim wedelte er den Mitarbeitern freundlich mit dem Schwanz.

Dem Aussehen nach zu urteilen – der Welpe wurde Virer genannt – war sein früheres Leben nicht einfach. Im Tierheim wurde der kleine Hund behandelt und liebevoll betreut. Die Mitarbeiter wollten für Virer eine Pflegefamilie finden, konnten aber sofort eine Familie finden, in der er lernte, was Fürsorge, menschliche Liebe und echte Freundschaft zu Artgenossen bedeuten.

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